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Stray

einsame Vierbeiner

Rafina 2017 ... sie haben nichts auf der Welt, wenn wir sie vergessen

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05.11.2017: Rafina, ein Projekt, welches wir nicht geplant hatten. Als wir in 2014 erfuhren, dass sich im griechischen Rafina Shelter die Hunde vor Hunger gegenseitig angriffen, war unser spontaner Gedanke, Futter dorthin zu senden. Selbst schon in 2014 an unsere Grenzen gelangt, konnten wir jedoch dieses entsetzliche Elend, welches unsere Tierschützerin Poppy an uns herantrug, nicht ignorieren. Und aus der ursprünglichen Futterlieferung entwickelte sich ein großes Hilfsprojekt, dem viele Tiere ihr Leben verdanken. Seit 2014 hat sich in Rafina durch Ihre und unserer gemeinsamen Hilfe unglaublich viel für die „Bewohner“ verändert. Impfungen, Kastrationen, Behandlungen und Operationen konnten ermöglicht werden, die einzelnen Gehege sicherer gemacht und mehr geschützter Wohnraum geschaffen werden. Doch ständig wird neue Hilfe benötigt, um das Leben für die Notfellchen erträglich zu machen. Der Winter steht vor der Tür.

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Oft bildet das Regenwasser kleine Seen, die das Gelände überfluten.

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„Unsere“ Rafina-Hunde sollen keine verlorenen Seelen sein, traurig genug, dass sie alle sich nach einem Zuhause sehnen und immer darauf hoffen, einmal Liebe zu erfahren.

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Sie sollen nicht noch in der Nässe schlafen müssen, sich vor Kälte und Feuchtigkeit kaum noch schmerzfrei bewegen können und Hunger leiden müssen.

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Sie benötigen trockene Plätze, Schutz gegen Parasiten, lebenswichtige Impfungen, sie müssen kastriert werden und sie sollen nicht hungern müssen.

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Unsere Tierschützerin Poppy hat Impressionen, Gedanken und Gefühle aus ihrem Alltag mit den Hunden aus Rafina in ganz persönliche Worte gefasst:

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Text von Poppy:

"Es ist ein warmer Tag. Die Frau zieht ihre Schuhe an, nimmt ihre Schlüssel, ihre Taschen und nach einer Weile sitzt sie in ihrem Auto. Mit Augenschatten und einem Herzen, das zu schnell schlägt, sieht sie nicht glücklich aus.

Nach Monaten fährt sie zum Gehege, um Fotos von den Hunden zu machen. Eine große Zahl vergessener Hunde lebt in einem Gehege, um das sich niemand kümmert. Die Frau informierte Menschen, die weit weg leben, über das harte Leben der Hunde und diese Menschen gaben diesen Seelen ihr Herz, damit sie sich nicht alleine fühlen. Sie halfen den Hunden so sehr, dass sich für die meisten der Hunde der Alltag verbessert hat und es für viele von ihnen einen großen Unterschied ausmacht.

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Es ist immer noch viel zu tun. Das Herz der Frau schlägt ebenso für die Hunde. Für ein griechisches öffentliches Tierheim zu arbeiten, ist wie der Kampf in vorderster Front eines nicht enden wollenden Krieges. Das erste Mal, als sie mit ihrer Kamera dorthin ging, hatte sie das Gefühl, als müsse sie über einen hohen Felsen springen, ohne zu wissen, was sie dahinter erwartet. Ein Gefühl, welches während ihrer Besuche oft wiederkehrte.

Es ist mehr als drei Jahre her, seit sie versucht hat, den Hunden zu helfen, aber jetzt kann sie schon seit einer langen Zeit nur noch das Nötigste für ihre Hundekinder machen. In ihren Gedanken ist ihr Lieblingslied eine alte deutsche Kinderlegende:

Es waren zwei Königskinder. Ein junger Prinz und eine junge Prinzessin haben sich ineinander verliebt, aber tiefes Wasser trennte sie. Die Königstochter wollte so gerne mit dem Prinzen zusammen sein, dass sie ihn bat, nachts zu ihr herüber zu schwimmen. Um ihm den Weg zu zeigen, zündete sie drei Kerzen an. Aber eine teuflische Nonne blies die Kerzen aus und der junge Mann ertrank in dem tiefen, schwarzen Wasser. Als die Prinzessin das sah, entschied sie sich, sein Schicksal zu teilen.

Die Frau fühlte, dass die freundlichen und großzügigen Menschen, die weit entfernt lebten, sie darin unterstützen, ihre Arbeit weiterzuführen und somit die Kerzen am Brennen hielten, damit die Geschöpfe, die im tiefen, dunklen Wasser um ihr Leben kämpften, ihren Weg auf die andere Seite finden würden, wo Liebe auf sie wartete und ihr Schicksal sich zu einem traumhaften Leben verändern würde. Aber selbst für die, die nicht reisen können, gibt es Licht in der Dunkelheit.

Sie ist beunruhigt. Brennen die Kerzen noch? Wenn nicht, wie viele Hunde befinden sich in dem kalten Wasser und finden keinen Weg heraus? Sie flüstert: Lieblinge meines Herzens, könnt ihr nicht schwimmen? Liebe meines Herzens, schwimm‘ rüber zu mir. Ich werde drei Kerzen anzünden und Euch den Weg zeigen.

Sie parkt den Wagen vor dem Gehege. Die Hunde kennen das Geräusch ihres Wagens und Willkommenslaute sind zu hören.

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Mit einem schwachen Lächeln auf ihren Lippen tritt sie ein. Sie sieht sich um.

Ja, es hat sich viel getan im letzten Jahr.

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 Da gab es Spenden für Bauarbeiten im Gehege, Bauarbeiten, die fast ein Jahr gedauert haben.

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Und die Ergebnisse sind mehr als offensichtlich, machen den Alltag der Bewohner besser und sicherer.

Auf der linken Seite waren fünf große Plätze, die jeweils geteilt wurden, so dass es nun zehn Plätze sind. Auf diesen Plätzen wurden zwei neue Gehege gebaut. In jedem dieser Gehege wurden drei Steinhäuschen gebaut.

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Auf der rechten Seite wurde ein ziemlich großer Platz in drei weitere unterteilt und es wurden neue Gehege errichtet. In jedes dieser Gehege können sieben Hundehäuser gesetzt werden.

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In die Zäune jedes Geheges wurden große Metallstücke eingearbeitet, um die Hunde vor körperlichem Kontakt mit denen auf der anderen Seite zu schützen. Gegenseitige Angriffe der Hunde durch die Löcher im Zaun gehören somit der Vergangenheit an.

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Auf der offenen Fläche des Geheges wurden drei Plattformen aus Beton gebaut, auf denen 13 Zwinger mit den Abmessungen 2 x 4 m errichtet wurden. Auf diesen Zwingern wurden Dächer gebaut, neue Türen und Metallplatten in den Zwischenräumen.

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Um die Zwinger herum wurden Rinnen gezogen, so dass das Reinigungswasser ablaufen kann. Jetzt sind in diesen 13 Zwingern 25 Hunde untergebracht.

In den 20 Jahren, in denen das Tierheim existiert, ist es das erste Mal, dass es 13 Plätze gibt, an denen  man die schwachen und kranken Tiere von den anderen separieren kann und sie einen sauberen und sicheren Platz haben.

Der Platz ist heute dank der Hilfe und Unterstützung der Spender und der harten Arbeit des Vereins „Stray – einsame Vierbeiner“ kaum noch wiederzuerkennen.

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Um die Dankbarkeit hierfür auszudrücken, können niemals die passenden Worte gefunden werden. Die Hunde des Geheges heißen die Frau willkommen: Akoya, Xrisa, Timba, Luna und einige neue Ankömmlinge.

Lucky beobachtet wie immer aus einiger Distanz, die mit der Zeit kürzer wird. Fast alle anderen Hunde, die in den Zwingern sind, beobachten sie und hoffen auf eine Berührung, ein gutes Wort, etwas Liebe.

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Wie sehr wünscht sich die Frau, alle diese Tiere in ihre Arme nehmen zu können. Wie üblich geht sie an allen Gehegen vorbei, begrüßt sie, steckt ihre Finger zwischen die Gitter um die Hunde Kontakt aufnehmen zu lassen.

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Sie denkt an die Hunde, welche am Tor zum Tod standen und jetzt leben, gesund oder in einem viel besseren Zustand, weil einige Menschen den Ruf nach Hilfe gehört und ihnen eine zweite Chance gegeben haben.

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Blackbird, Fassoli, Kastro sind einige von ihnen. Viele der Hunde aus dem Gehege leben, weil sie geimpft oder behandelt wurden.

In den letzten zwölf Monaten sind 21 Hunde erfolgreich durch das tiefe, dunkle Wasser geschwommen und sind jetzt bei ihren Familien oder Pflegestellen. Tinkerbell, Latona, Bosshoss, Noelia, Elliott, Zarafa, Senel, Cicero, Flavian, Yuna, Mathilda, Effie, Larami, Calisi, Tiponi, Annwyl, Brun, Giselle, Deena, Alexis und Roberta-Lulu.

Aber das Gehege ist überfüllt. Dort sind mehr als 170 Seelen.

Sie nimmt ihre Kamera und geht in die Zwinger, um Fotos für Updates und neue Anzeigen zu machen. Beim Blick durch das Objektiv der Kamera wird der Blick schärfer und die Welt in kleine Stücke geteilt, die kleinsten Details werden sichtbar.

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Die Frau sieht die Realität und Tränen laufen über ihre Wangen.

Da sind zu viele Hunde in Käfigen, kein Spezialfutter für die Schwachen und die Welpen oder Dosenfutter, um ihnen die Medizin zu geben.

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Während der heißen Zeit, die in Griechenland sechs Monate dauert, brauchen die Hunde Parasitenschutz gegen Sandmücken und Zecken. Dieses Jahr haben sie es nur einmal ermöglichen können, während dieser Zeit den Parasitenschutz aufzutragen. Die Tiere sind voller Mücken und Zecken.

Sie macht ein Foto von einer schwarzen Hündin mit einer Zecke neben dem Auge.

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Das Herz der Frau blutet. Da ist ein großer Bedarf an Tabletten gegen Würmer. Die Hunde, die schon lange dort sind, müssen wieder geimpft werden und neue Hunde, die kommen, benötigen ebenfalls Impfungen. Viele Hunde sind nicht kastriert und es wird versucht, Rüden und Hündinnen zu separieren, um weiteres Elend durch Geburten neuer Welpen zu verhindern.

Das „Wintermonster“ ist da und es heißt „Fluten“.

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Das Gelände ist nicht eben, es ist abfällig.

Das Ergebnis ist, dass der Regen in den letzten Zwingern schmale Seen bildet.

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Der Boden muss geebnet werden, damit das Wasser aus der Anlage herauslaufen kann.

Sie verlässt die Zwinger und fühlt sich traurig und niedergeschlagen. Sie sitzt auf der Bank unter dem großen Baum in der Mitter der Anlage.

Die Kerzen brennen schwach, das Licht wird sterben, wenn das Wachs verbrannt ist.

Ein Mann, der einen Welpen trägt, kommt und legt ihn in ihren Schoß.

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Das kleine Wesen leckt den Schweiß und die Tränen aus dem Gesicht der Frau. Es ist unmöglich, nicht zu lächeln, wenn du einen Welpen im Arm hältst, ein junges, aufblühendes, unschuldiges Geschöpf.

Sie sieht sich um. Ihre Freunde, die Hunde der Anlage sind um sie herum.

Lucky ist ein bisschen näher gekommen.

Alle anderen schauen durch die Zäune zu ihr, beunruhigt durch ihre Sorgen, nicht fragend, aber ihre Liebe gebend. Die Frau hebt ihren Kopf. Neue Kerzen werden kommen und irgendwie werden wir es schaffen. Liebe wird einen Weg finden."

geschrieben von Poppy.

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Es ist eine große Verantwortung zu wissen, dass niemand sonst die Not der Tiere dort lindern kann, als unser Verein Dank Ihrer Hilfe.

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Die Hunde können nicht medizinisch versorgt werden, wenn sie krank sind, sie können nicht geimpft und gegen todbringende Krankheiten geschützt werden, wenn wir es nicht ermöglichen.

Sie schlafen im Wasser, wenn wir es nicht schaffen, das zu verhindern.

Es wäre ein "vergessener Shelter" mit unendlichem Leid.

Bitte, helfen Sie uns, dass wir weiterhin für diese Tiere da sein können.

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Und wenn Sie einem Tier ein Zuhause schenken können, bitte denken Sie daran, dass auch in Rafina über 170 Notfellchen davon träumen.

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Hundeseelen in Rafina 1

Hundeseelen in Rafina 2

Hundeseelen in Rafina 3

Und HIER finden Sie weitere Impressionen aus Rafina - Fotos, die nicht mehr in diesen Beitrag gepasst haben.

 

 

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