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Stray

einsame Vierbeiner

Curly - vom trostlosen Leben eines Hundekindes auf Mykonos ...

*15.04.2011 - ca. 45 cm - männl - Mykonos/Barbara

03.08.2012: Curly wird sein Glück in Österreich finden.

 

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Rückblick, 09.07.2012:

Barbara schreibt: CURLY ist mit einem ganzen Rudel von Hunden aufgewachsen, da sein Besitzer die weiblichen Verwandten von Curly nicht sterilisieren ließ und innerhalb kürzester Zeit dort 15 lebenslustige Vierbeiner lebten.  So verbrachte Curly das erste Lebensjahr entweder frei auf dem Grundstück (manchmal auch im Haus), im Hühnerstall (dort eingesperrt) oder an einer Kette.

Ansprechpartnerin Ulrike Brock

 

Wogegen seine Eltern und einige seiner Geschwister in der Nachbarschaft Hühner und Schafe jagten………… bis im Winter 3 Mitglieder aus seiner Familie von einem Bauern vergiftet wurden.  Auch in der Nachbarschaft starben viele unschuldige Katzen an dem Gift,  einer meiner Hunde hat den Verzehr dieses Giftes nur durch ein Wunder überlebt.

 

 

  Das war meine Chance, den Besitzer dazu zu überreden, wenigstens die 5 weiblichen Hunde sterilisieren zu lassen, hatte er sich doch jahrelang dagegen gesträubt.

Als dann das Frühjahr kam, verschlechterte sich die Situation für die Rasselbande noch um Einiges. Da durch ihr Gebelle Herrchen und Tochter nicht beliebig schlafen konnten, wurde ein kleiner Zwinger (siehe Photo) abseits des Wohnhauses gebaut, wo 11 Hunde auf kleinstem Raum reingestopft wurden und in ihren eigenen Kot und Urin leben mussten.

 

 

Das Steinhaus, eigentlich für Ziegen und Schafe gedacht, war nun ihr Unterschlupf gegen den Regen und die Hitze.

 

 

Gott sei Dank haben die 5 kleinsten Vierbeiner bereits liebevolle Zuhause oder Pflegestellen in Deutschland gefunden, aber Curly und sein Bruder Pedro, beide am 15. April 2011 geboren, sitzen immer noch in diesem Verhau fest.

 

 

Ohne Medikamente gegen die Parasiten, kratzen sie sich natürlich am Drahtzaun die Haare vom Körper – Curlys Kopf ist schon halb kahl geschoren. Ihre Koerper sind vom Sand und Staub total verkleistert. Und dabei wäre er mit einer gesunden Ernaehrung und sauberer Unterkunft ein richtig hübscher Bursche.

 

 

 

Curly geht noch etwas ängstlich mit der Umwelt um, kennt er doch nur das „einfache Leben“, wo er geboren wurde und das ist verdammt bescheiden.   Menschen und Tieren gegenüber ist er sehr freundlich und neugierig, muss aber lernen an der Leine zu gehen und braucht vielleicht etwas Geduld, um sich einer neuen Lebensform anzupassen.

Aber wie so oft, blühen die Notnasen in einer liebevollen Familie sofort auf und haben keine Probleme sich zu sozialisieren – so sicher auch der kleine Curly, kennt er doch ein Haus von innen!  Wenn er durch den Drahtzaum meine Hand abschleckt, komme ich mir richtig unfair vor, dass ich ihn noch nicht befreit habe. Aber sein Tag wird kommen.

 

 

 

 Curly ist nur ein Fliegenwicht mit ungef. 40/45 cm Körperhöhe. Seine Rasterlocken werden erstmal abgeschnitten und er wird kastriert werden. Er ist geimpft, entwurmt und auf alle Mittelmeerkrankheiten getestet.

 

 

Curly ist nichts fuer Kinder, das Leben unter horrenden Umstaenden hat ihn sehr sensibel gegenueber schwierigen Situationen gemacht. Da wuerde ich auch Kinder einbeziehen.  Er ist furchtbar lieb mit Menschen, aber noch aengstlich mit Autos und anfangs unbekannten Begleiterscheinungen. Er kennt ja schliesslich nur die Bruchbude, in und um die er aufgewachsen ist.

 

 

Barbara meint, dass Curly bei guter Pflege so aussehen wird wie Peter Pan - die beiden könnten Zwillinge sein:

 

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smoost