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Marinella – brauchte dringend Menschen, denen sie vertrauen darf, die sie beschützen und lieb haben

2016 06 15 Marinella start

* ca. Anfang 2015 - 56 cm - 20 kg - Furever Land/Marina

22.06.2017: Marinellas Name ist jetzt Llosa. Und sie ist ein Seelchen von einem Hund.

Zu Beginn war sie sehr ängstlich, aber sie hat erstaunliche Fortschritte gemacht und ist ein waschechtes Familienmitglied geworden. Anfangs haben wir uns ein wenig Sorgen gemacht, weil sie sich tagelang nicht aus der Box getraut hat und doch recht bedrückt wirkte, jetzt aber traut sie sich frei in der Wohnung herumzulaufen, ist sehr verschmust und manchmal verspielt. Zuhause scheint sie sich pudelwohl zu fühlen und auch draußen an der Leine wird sie immer mutiger. Wir gehen zwar meistens noch lieber im Wald mit ihr spazieren, weil die vielen Leute in der Stadt ihr im Moment doch noch etwas zu viel wären, aber sie fängt allmählich an sich, auch wenn sie Fremden begegnet, immer sicherer zu fühlen. Wir sind unglaublich glücklich, sie bei uns aufgenommen zu haben und mehr als überrascht von den großen Fortschritten, die sie gemacht hat und davon wie kontaktfreudig sie in so kurzer Zeit geworden ist. Wir hoffen, dass sie bald auch zu den Männern in unserer Familie Vertrauen fasst, denn da ist sie noch sehr zaghaft. Aber alles in Allem ist sie auf dem besten Wege! Und dass sie in Wirklichkeit noch viel schöner ist als auf den Fotos, damit haben Sie auf alle Fälle recht :)

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Wir möchten auf diesem Wege auch noch einmal Ihnen und allen, denen wir es zu verdanken haben, dass wir unser Zuhause mit einem so liebenswerten (und liebevollen!) 
Vierbeiner teilen dürfen, danken!

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Marinella hat ihre eigene Familie und wir bekommen erste Bilder.

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06.11.2016: Fotoupdate von Marinella...

15.06.2016: Marinella hat eine erstaunliche Verwandlung durchlebt: aus dem ängstlichen und verschreckten Hundemädchen ist eine sanfte, schüchterne und freundliche Hündin geworden. Sie wird wohl nie zu den Hunden gehören, die ihre Menschen vor Freude fast von den Füßen reißen, aber ganz sicher wird sie eine Hündin sein, die ihre Menschen mit einem wunderschönen Schwanzwedeln und vorsichtigen Hundeküssen begrüßt.

Wir bitten um finanzielle Hilfe für Marinellas Unterbringung.

Ansprechpartnerin: Brigitte Meschkat

Wenn Sie eine Patenschaft für Marinella übernehmen möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

06.11.2016: Wir haben neue Bilder von Marinella erhalten.

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15.06.2016:

"Unsere ängstliche Marinella hat sich langsam, jeden Tag ein wenig mehr in eine sanfte und nunmehr nur noch schüchterne Hündin verwandelt. 

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Sie hat sich vollständig von ihrer Hauterkrankung erholt und ihr Fell sieht wieder wunderschön aus.

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Marinella ist noch immer eine schüchterne Hündin, aber sie ist viel entspannter in unserer Gegenwart. Sobald sie uns sieht, wedelt sie mit dem Schwanz und kommt langsam zu uns. Marinella hat einen sehr freundlichen und ruhigen Charakter und wir hoffen, dass sich bald Menschen für sie finden, die genau das sehen und zu schätzen wissen."

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16.04.2016: Marinella war zur Kontrolle beim Tierarzt. Für sie geht es langsam bergauf, ihre Beine sind nicht mehr angeschwollen und das Fell beginnt auch wieder zu wachsen.

Unsere Tierschützer vor Ort schreiben: "Marinella geht es langsam besser, ihre Beine sind schon nicht mehr so geschwollen wie zu Anfang und das Fell beginnt nachzuwachsen."

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Update 26.03.2016: Marinella ist mit ihrer Familie in Sicherheit. Am vergangenen Wochenende konnten die Tierschützer Marina und Vassilis Marinella in das Furever-Land-Gehege bei Athen bringen. Dort ist sie endlich außer Gefahr. Sie bekommt nun täglich etwas zu Fressen und kann im Trockenen schlafen. Außerdem ist sie nun wieder mit ihrem Sohn Petzi zusammen.

Wir wissen noch nicht, wie Marinella damit zurecht kommt, dass sie nun eingesperrt ist und sich nicht mehr vor den Menschen verstecken kann. Aber wir hoffen, dass sie sich schnell einlebt und dass sie sehr bald von den Menschen entdeckt wird, die sie in ihre Familie aufnehmen möchten und ihr ein schönes Leben in Sicherheit und Geborgenheit ermöglichen möchten!

Die Tierschützerin Marina hat in einem bewegenden Text zusammengefasst, wie sie das gemeinsame Jahr mit Marinella erlebt hat:

Marinella auf dem Weg in ein neues Zuhause, 21.03.16:

"Es ist Montag früh und ich sitze am PC und gucke mir die letzten Fotos und Videos von Marinellas Familie an. Seit gestern sind sie mit Hilfe von Stray in einer Pension in Athen in Sicherheit.

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Wir hatten uns die ganze Zeit die Köpfe heiß geredet, wie wir die scheue Marinella im offenen Gelände fangen sollten, nicht dass sie aggressiv wäre, auf keinen Fall, ganz im Gegenteil. Wir waren uns einig, dass Marinella eine Goldperle ist aber auch gleichzeitig ein ungewollter Welpe aus einer durch Gleichgültigkeit „geschehen lassenden“ unkontrollierten Schwangerschaft, für die und deren Folgen sich keiner interessierte und die sich durch den unweigerlichen Tod der ungeschützten und hungernden Welpen von allein regeln würde.

Marinella wurde ein ganzes Jahr lang mit Steinen beworfen, musste sich in der Natur um Futter und Wasser durchkämpfen, hat gelernt, sich in der anliegenden Schnellstraße zu bewegen, die Menschen zu meiden und sich während des Tages zu verstecken, um zu überleben. So haben wir sie als kleinen Welpen kennen gelernt. Sobald sie Menschen wahrnahm, war sie im Nu weg.

Wir haben angefangen, sie zu füttern, besser gesagt, üppige Futterstellen zu entrichten, wo wir sie sahen, in der Hoffnung, sie würde von dem Futter auch etwas erhaschen, das die vielen Streuner ihr streitig machten. Wir sahen sie oft tagelang nicht, aber wir blieben dran. Etwas in ihren Augen hatte uns gefesselt. Eben keine aggressive Scheue, sondern vielmehr ein „Gefahr: Zweibeiner unterwegs“.

Den ganzen Sommer nahmen wir den gleichen Weg von ca. 30km hin und zurück, es war kein Zeichen mehr von ihr zu sehen. Die Gespräche verstummten, sobald wir an den Plätzen vorbei fuhren, wo wir sie das letzte Mal gesehen hatte. Bis September letzten Jahres war sie plötzlich wieder da, meist abends bewegte sie sich auf beiden Seiten der Schnellstraße, dass uns der Atem wegblieb. Wir sehen so oft auf dieser Strecke überfahrene Hunde und doch gab es keine Möglichkeit, auszusteigen und sie zu warnen. Wir hätten sie gerade durch den verursachten Stress direkt in den vorbeirasendenVerkehr getrieben.

Mit der Zeit lernte sie, das Autogeräusch zu erkennen und sich an einer bestimmten Futterstelle zu zeigen, sobald sie uns wahrnahm. Sie kam jedoch nur zur Futterstelle, wenn sie uns wieder zurück im Auto und sich in Sicherheit sah. Sie fraß hastig und lief dann sofort auf die andere Straßenseite weg, so dass wir dachten, sie müsste gegenüber irgendwo hausen und wir sollten die Futterstelle auch nach drüben schaffen, um sie nicht zu gefährden. Sie trickste uns aus.

Der ganze Winter lief so, oft kam sie nicht, und wenn sie kam, gewannen wir keinen Zentimeter zu ihr hin. Bis sie uns plötzlich „ihr Zuhause“ sehen ließ. Sie erlaubte uns, ihr zu folgen, bis wir hinter einem Lampenfabrikgelände und einem kleinen ländlichen Kirchenhaus inmitten von schönen Olivenhainen und Weinbergen ankamen. Wir waren sprachlos: wir standen vor einem Müllplatz, zwei Jagdhundgehegen, einem Welpen (Petzi) und einer anderen Hündin (Marika), alle mit demselben lieben Blick.

Da fassten wir den Rettungsplan ins Auge und haben intensiv angefangen, daran zu arbeiten.

Am Samstag Nachmittag, den 19. März 2016 fuhren wir dahin, um Marinella und Marika einzufangen. Petzi war schon seit einer Woche bei uns und kurierte sich von seiner Magendarmgeschichte aus. Marika kam mir direkt in die Arme und ließ sich das Geschirr anbringen, ohne großartige Probleme zu machen. Sie hat an der Leine gefressen und ging dann auch mit mir willig, als ob sie schon darauf vorbereitet wäre.

Marinella wollte auch, aber wir gehörten leider zur Spezies der unberechenbaren Zweibeiner und konnte ihr Misstrauen nicht überwinden, als ob Logik und Instinkt in ihr einen Kampf austragen würden.

Wir fingen sie mit einer Streicheleinheit am Kopf ein, die allmählich fester wurde (die Beruhigungsmittel haben kaum gewirkt!).

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Das war es und sie war auch schon in der Box. Es war schon abends, als wir fuhren, beide waren ruhig in ihren Boxen, als ob das ihnen bekannte Autogeräusch als positives Zeichen in ein neues Leben hintragen würde.

Auf der Fahrt nach Athen am nächsten Tag, nachdem sie zum ersten Mal im Warmen und Trockenen einen sicherlich guten Schlaf hatten, hörten sie ebenfalls zum ersten Mal Zweibeinermusik und Zweibeinergespräche, die alle keinen Grund zur Besorgnis gaben.

In der Pension trafen wir nette Leute, die wir zum Teil auch vom Tierschutz kannten und Marinellas Familie wurde untergebracht.

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Petzi mit Mama, Marika allein daneben.

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Wir gaben Marinella ein rotes Halsband mit, ein Zeichen von Zuneigung und Hoffnung, dass sie schnell gesund wird (die Therapie schlägt schon gut an) und auf die Zweibeiner stoßen wird, die in ihr die Goldperle sehen, die in ihr steckt.

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Ihre freudige Begrüßungslaute werden uns für immer begleiten. Wir wünschen ihr, dass sie fortan glücklich ist.

Draußen kehrt der Frühling langsam aber sicher ein, die ersten unscheinbaren Blüten schmücken den Platz, wo sie aufgewachsen ist und wo wir gestern auf der Fahrt nachhause wieder halten mussten, um die Ruhe und die Leere zu genießen.

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Es ist eigentlich ein wunderschöner Platz mit der kleinen Landkirche und den weiten Blick aufs Meer. Es ist alles da. Nur eins fehlt, der Respekt vor der Natur und den Vierbeinern. Wenn nur die Zweibeiner nicht so hässliche Sachen dort hinstellen würden wie die Jagdhundgehege …

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Marina Vardunioti

Vassilis Meidanis

Tierschutzverein KOPRAP"


 Update 16.03.2016: Marinella hat Besuch bekommen – von Petzi:

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Der lebt nach einer Magen-Darm-Erkrankung bei der Tierschützerin Marina. Da es ihm bereits besser geht, durfte er nach einem Tierarztbesuch kurz seine Mama und seine Oma besuchen und Marinella hat sich sehr gefreut! Als es Zeit war, Abschied zu nehmen, schien es so, als wolle sie auch gerne in das Auto der Tierschützerin steigen.

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Doch Marinella scheint zu verstehen, dass Petzi geholfen wird.


Update 14.03.2016: Marinella scheint langsam aufzutauen.

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Vielleicht machen die Medikamente, dass sie sich besser fühlt, vielleicht hat sie auch einfach verstanden, dass die Tierschützer ihr helfen möchten.

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Dass die beiden ihren Sohn Petzi mitnehmen mussten, weil es ihm sehr schlecht ging, scheint sie ihnen nicht zu verübeln - vermutlich hatte sie längst gemerkt, dass er Hilfe brauchte.

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Auf diesem Video sieht es fast so aus, als würde Marinella Vassilis zum Spielen auffordern - auf jeden Fall möchte sie mit ihm kommunizieren:


Update 09.03.2016: So beschreibt die Tierschützerin Marina uns heute die Fortschritte, die Marinella macht, aber auch die besorgniserregende Situation, in der sich die Hunde, vor allem aber die kranke Marinella befinden:

„Heute waren wir etwas später bei unseren Schützlingen. Es war schon dunkel, ich stieg aus dem Auto, Marika und Petzi hüpften um das Auto herum und ich meinte, ich müsste mit der Taschenlampe nach Marinella Ausschau halten. Ich fragte Vassilis danach, als ich hinter mir einen Freudesgruß wahrnahm: Marinella stand da, merkte, dass ich sie suchte und meldete sich. Es war das erste Mal, dass wir sie hörten! Große Freude!!!

Sie nahm brav ihre Antibiotika und blieb, bis wir fuhren.

[...]

Dieser melancholische, scheue Blick, der mit jedem Tag weicher wird, die zugeworfene Leckerei, die nicht mehr als Stein und Gefahr aufgefasst wird, diese zaghaften Schritte nach vorne, der wedelnde Schwanz und der gestrige Ruf, "ich bin doch da!", sind alles Zeichen, die wir nicht enttäuschen können.

Ohne Fell friert sie doch, das wechselhafte Wetter brachte wieder Regen und niedrige Temperaturen, die Sonnenpausen kommen und gehen bei uns im März, wir liegen ja ca. 500m über dem Meeresspiegel und man merkt, dass der Winter noch nicht vorbei ist. Alle waren gestern Abend nass und fielen über das Essen her.“


07.03.2016: Seit einem Jahr verfolgt die Tierschützerin Marina das Leben der schönen Hündin Marinella. Regelmäßig versorgt sie sie mit Futter. Doch das reicht nun nicht mehr: Marinella lebt nicht nur gefährlich, sie ist nun auch noch schwer erkrankt, hat kaum mehr Fell und schlimme Wunden an den Beinen...

Als die Tierschützerin Marina die schöne und scheue Hündin Marinella kennenlernt, ist sie kaum aus dem Welpenalter heraus. Sie hat große Angst vor Menschen und auch, wenn sie sich über die Besuche der Tierschützerin und das mitgebrachte Futter freut, täglich auf das Geräusch ihres Autos wartet, war ihre Angst bislang zu groß, um sie näher als 5m an sich herankommen zu lassen. Marinella muss in ihrem ersten Lebensjahr bereits sehr schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht haben.

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Doch nun leidet Marinella an einer schweren Hautkrankheit, sie hat ihr Fell fast vollständig verloren, an ihren Ohren, den Vorder- und Hinterbeinen sind offene und entzündete Wunden.

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Und als wäre das nicht genug, humpelt sie seit ein paar Tagen stark – vielleicht ein „Gruß“ eines Jägers aus der Gegend, der sein Ziel glücklicherweise noch einmal verfehlt hat, vielleicht war es aber auch ein Unfall oder ein anderer Hund hat Marinella verletzt. Marinella braucht sehr dringend Hilfe und muss medizinisch versorgt werden. Doch das ist nicht ganz einfach: Für Marinellas Überleben ist es wichtig, dass sie Marina vertrauen lernt, sich von ihr anfassen lässt und schließlich mit ihr geht. Jede vorschnelle Handlung und jede falsche Bewegung könnte schlimme Auswirkungen haben: Marinella lebt direkt an einer vielbefahrenen Landstraße, die ihr schnell zum Verhängnis werden kann, wenn sie in Panik gerät.

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Diese Straße ist auch der Grund, warum Marinella nicht mit einem Betäubungsmittel eingefangen werden kann: Würde sie benommen in die falsche Richtung laufen, wäre das ihr Tod. Deshalb hat Marina begonnen, sich ihr mit viel Geduld und über einen langen Zeitraum hinweg anzunähern. Und dann passierte etwas, was Marina helfen könnte: Sie könnte in Sachen „vertrauensbildende Maßnahmen“ Unterstützung von Marinellas Familie bekommen:

Vor einigen Tagen ließ Marinella es zu, dass Marina ihr nach dem Fressen mit einigem Abstand in ihr „Zuhause“ folgte.

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Sie führte sie durch die Felder und hinter eine Lampenfabrik – und dort wurden sie bereits sehnlichst erwartet – von einem kleinen Welpenjungen: Petzi, Marinellas Sohn.

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Er harrte bei einem heruntergekommenen Zwinger aus, auf einem Platz, vollgestellt mit Müll und Unrat und in Gesellschaft zweier angeketteter Jagdhunde, die sich in einem erbärmlichen Zustand befinden und in einem Gewirr aus Ketten und Kot neben einer verdreckten Futterstelle dahin vegetieren.

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Am nächsten Tag tauchte außerdem eine Hündin an diesem unseligen Ort auf. Sie ist etwas älter als Marinella und Marina vermutet, dass es Marinellas Mutter ist; alle drei Hunde scheinen eine sehr enge Bindung zu haben. Die Tierschützer haben ihr den Namen Marika gegeben.

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Die Tierschützerin versorgt die drei Hunde nun zusammen mit ihrem Tierschutzkollegen Vassilis direkt bei der Fabrik – und die Umstände sind alles andere als einfach: Einerseits ist der Besitzer der beiden armen Jagdhunde nicht mehr gut auf sie zu sprechen, seit sie ihn diplomatisch auf den furchtbaren Zustand seiner eigenen Tiere aufmerksam gemacht hat; Marina ist sich sicher, er würde es fertig bringen und den Hunden etwas antun. Andererseits müssen die Tierschützer nun ständig darauf bedacht sein, dass alle Beschäftigten der Fabrik das Gelände verlassen haben, bevor sie zu den Hunden gehen – denn niemand hat dort Verständis dafür, dass sie den streunenden Hunden helfen.

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Doch die Zeit drängt: Marinella muss dringend in Sicherheit gebracht und tierärztlich behandelt werden.

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Deshalb versuchen Marina und Vassilis nun, mit ganz besonderen Leckereien und mit Marika und Petzi als „Vermittler“ das Vertrauen der ängstlichen Hündin zu gewinnen. … und es scheint zu funktionieren: mithilfe von Dosenfutter, gekochtem Hühnchen mit Reis, Schinken und ausgiebigen Streicheleinheiten für Marika und Petzi, die selig sind, lässt auch Marinella sich inzwischen schon ganz kurz einmal von Marina und Vassilis anfassen … Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie ihre Angst überwindet.

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Doch damit sind die Probleme noch nicht gelöst: In der Gegend gibt es keine bezahlbaren Pensionen, keine verfügbaren Pflegestellen oder Menschen, die die Hunde aufnehmen und sich um Marinellas Behandlung kümmern würden. Die Hunde müssten in eine Pension weiter weg gebracht werden. Und danach müsste Marinellas medizinische Versorgung finanziert werden.

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In diesem Sinne bitten wir Sie dringend um Hilfe und Unterstützung, damit wir Marinella eine sichere Unterbringung und eine tierärztliche Behandlung ermöglichen können!

Und natürlich suchen wir für die Zeit nach ihrer Genesung auch eine Familie für die junge Hündin. Es muss eine Familie mit viel Einfühlungsvermögen sein, die mit Marinellas schlechten Erfahrungen und ihr Ängsten umgehen kann, die Verständnis und Geduld mit ihr hat und ihr viel Liebe schenken kann. Marinella soll nie wieder in ihr elendes und gefährliches Leben auf der Straße zurück müssen!

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